Mein Ziel war es, eine Gitarrenmechanik zu entwickeln, die dem professionellen Einsatz in jeder Hinsicht gerecht wird.
Eine perfekte Materialkombination spielt hierbei eine ebenso große Rolle, wie die Verwendung eines echten Schneckengetriebes mit einem optimalen Übersetzungsverhältnis. Weiter benötigt man eine ausgereifte Lagertechnik für einen ruckfreien Rundlauf aller Wellen, wodurch das exakte Stimmen der Saiten garantiert wird. Viele Berechnungen und Versuche waren nötig um diesem Ziel näher zu kommen.
Genaue technische Zeichnungen müssen erstellt werden um die einzelnen Bauteile herstellen zu können. Hierbei muss berücksichtigt werden, dass alle Bauteile am Ende bei der Montage perfekt aufeinander abgestimmt werden können.
Das Ergebnis dieser Aufbauarbeit hat sich nun seit vielen Jahren zuverlässig auf dem Markt bewährt und ist unter dem Produktnamen „ Freewheel-Mechaniken“ bekannt geworden. Da es sich hierbei um ein innovatives Getriebe handelt, ist auch das Design der Grundbleche modern gestaltet.
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Das Foto links zeigt eine „Freewheel-Mechanik“ aus der ersten Kleinserie von 1994.
Der technische Aufbau der „Freewheel-Mechaniken“ zeichnet sich im wesentlichen durch folgende Merkmale aus:
• Um einen exakten Achsabstand zwischen Schnecke & Schneckenrad zu erhalten, sind die Grundbleche
aus einem Block gefräst.
• Alle Wellen sind speziell gelagert und die Saitenwellen werden zusätzlich durch eine Buchse stabil
geführt, wodurch ein Scheuern der Wellen im Holz verhindert wird.
• Schneckenrad und Saitenwelle sind aus einem Stück gefertigt, wodurch ein zentrischer Rundlauf
garantiert wird.
• Um ein besonders feinfühliges Stimmen der Saiten zu ermöglichen, wurde das Übersetzungsverhältnis
auf 1:17 festgelegt.
• Bronze für das Schneckenrad und Edelstahl für die Schnecke und eine Präzisionsverzahnung sorgen
für die Langlebigkeit und einen gleichmäßigen Rundlauf der Getriebe.
•Trotz der stabilen Bauweise ist es gelungen, die verschiedenen Bauteile in ihrem Gewicht soweit zu
reduzieren, daß sich die „Freewheel-Mechaniken“ auch durch ihr geringes Gewicht auszeichnen.
Im Laufe der Zeit hat sich das optische Erscheinungsbild immer leicht verändert und der technische Aufbau wird immer wieder überarbeitet, um bei steigender Qualität die Preise stabil zu halten. So wird ein großer Teil der Arbeiten an den Mechaniken bis heute in Handarbeit ausgeführt.
Das Nacharbeiten, Schleifen, Trennen und Entgraten der Grundbleche.
Sowie das Abgleichen und Montieren aller Getriebe und zuletzt der Test,